Die Themen

Politik (Gruppe A)

Politik ohne Jugend – Politik ohne Zukunft?

Rund um das Jahr 2030 werden in Deutschland voraussichtlich mehr als 50% der Wahlberechtigen über 50 Jahre sein. Dieser demographische Wandel in Deutschland als auch in Japan hat zur Folge, dass politische Entscheidungen immer mehr durch eine alternde Gesellschaft geprägt werden. Hat die Jugend dann noch etwas zu sagen? In der Politikgruppe werden wir uns anhand von aktuellen Ereignissen (bspw. dem Brexit und der Bundestagswahl) der Meinung der Jugend widmen.

In Gesprächen mit politischen Institutionen und privaten Gruppierungen wollen wir folgenden Fragestellungen nachgehen: Welche Freiheiten hat man als Jugendlicher eigentlich seine politische Meinung auszudrücken? Wo endet diese persönliche Freiheit? Was ist heutzutage in einer politischen Debatte erlaubt – wer zieht wo die Grenze? Diskutiert! Streitet! Was muss getan werden, damit wir mit einer lauten Stimme sprechen?

Gruppenleiter

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„Ich bin Simon, 20 Jahre alt, in Tokyo geboren und habe die ersten 7 Jahre meines Lebens dort verbracht. Ich bin selber politisch engagiert und konnte während einer einjährigen Tätigkeit im Bundestag viel über die Gestaltung von Politik lernen. Im Sommer 2016 durfte ich Teil der Politik Gruppe bei „Hallo Japan!“ in Tokyo sein und hatte wahnsinnig viel Spaß dabei. Ich freue mich auf Deine Bewerbung und bin super motiviert, Dich durch das Programm zu leiten!“
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„Hallo, ich bin Oskar, bin 22 Jahre alt und studiere derzeit in Osnabrück Politik und VWL. Geboren und aufgewachsen bin ich in Tokyo, nach Deutschland bin ich für mein Studium gezogen. Vorletztes Jahr habe ich zum ersten Mal beim Youth Summit in Deutschland teilgenommen. Ich freue mich, diesmal als Gruppenleiter die Politik-Gruppe leiten zu dürfen!!“

 

Bildung (Gruppe B)

Bildung auf Umwegen: Führen auch Alternativen zum Erfolg?

Bildung wird als Schlüssel zur Selbstverwirklichung und somit auch zur Freiheit gesehen. Allerdings ist es nicht immer einfach und für manche Menschen auch schlichtweg nicht möglich, den von der Gesellschaft vorgesehenen Bildungsweg zu gehen. Die in den Köpfen verankerte Vorstellung für den beruflichen Erfolg lautet weltweit: Schule, Studium, Beruf! Was jedoch kann man tun, wenn man schon früh an Grenzen stößt? Beispielsweise Schul- und Uniaussteiger, geflüchtete Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Menschen, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind, müssen sich diesen Fragen stellen. Die Welt befindet sich im stetigen Wandel und somit tun sich auch neue Bildungsmöglichkeiten auf.

In unserer Gruppe suchen wir das Gespräch mit Menschen, die aus den verschiedensten Gründen von ihrem ursprünglichen Plan abweichen mussten. Auch wollen wir mit euch Einrichtungen besuchen, die Menschen bei ihrem beruflichen Weg unterstützen, indem sie Lösungswege aufzeigen und ermöglichen. Geplant sind zum Beispiel Besuche bei „Leben mit Behinderung Hamburg“ und der „Asylothek“ Berlin. Ziel unserer Gruppenarbeit ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede bzw. die positiven und negativen Aspekte alternativer (Aus-)Bildungsformen in Deutschland und Japan zu erforschen und herauszufinden, wie durchlässig die Grenzen unserer beiden Bildungssysteme sind.

Gruppenleiter

Samuel
„Mein Name ist Samuel oder auch Samu. Ich bin 25 Jahre alt und studiere Asienwissenschaften und Japanisch an der Universität Bonn. 2014 war ich als Teilnehmer der Umweltgruppe mit der DJJG das aller erste Mal in Japan. Ich denke heute noch oft an diese Zeit zurück und bin mir daher sicher, dass wir zusammen viel sehen, eine super Zeit haben und eine gute Gruppenarbeit machen werden!“
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„Hallo, ich bin Maliya und komme aus Berlin. Für Japan begeistere ich mich seit meiner Kindheit. Ich war freiwillige Helferin bei „Hallo Deutschland 2015″ und stelle mich gerne neuen Herausforderungen, weshalb ich mich dieses Jahr als Gruppenleiterin zur Verfügung gestellt habe. Ich freue mich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

 

Kultur (Gruppe C)

Kulturelle Identität – Was macht uns zu dem, was wir sind?

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In unserer klein gewordenen, vernetzten Welt hört man in letzter Zeit häufiger den Ruf nach Abschottung. Es sollen Grenzen geschlossen, eigene Traditionen und Werte bewahrt werden. Die Angst vor Überfremdung ist groß. Doch was ist fremd? Was ist anders? Gibt es überhaupt eine „Reinkultur“? Lebt nicht eher eine Kultur davon, neue Impulse aufzunehmen? Entwickelt sie sich denn nicht erst durch den Austausch mit anderen Kulturen weiter? Diese Fragen stellen wir uns in der Kulturgruppe. Nachdenken wollen wir hierbei über die natürliche Abgrenzung kultureller Gruppen gegeneinander, als auch über (notwendige) kulturelle Assimilierungsprozesse.

Wir möchten den Fragen „Was ist kulturelle Identität?“ und „Was macht die Identität eines Landes, einer Region, einer Person aus?“ nachgehen. Außerdem wollen wir uns mit Extremen, verschiedenen Identitäten, mit Gegensätzen und Gemeinsamkeiten beschäftigen sowie vieles über Orte, Traditionen, Werte und Eigenheiten lernen. Bestimmt können wir durch unseren Austausch der Antwort auf diese Fragen näher kommen. Und vielleicht finden wir sogar gänzlich neue Ansichten und Fragen, die noch nicht gestellt wurden?

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit euch zu diskutieren und nach Antworten zu suchen. Lasst uns gemeinsam herausfinden, wer wir sind und was uns ausmacht!

Gruppenleiterinnen

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„Hallo, ich bin Bérénice. Derzeit promoviere ich im Fach Klassische Archäologie an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Japan fasziniert mich schon seit ich klein war. Ich habe am 10. Deutsch-Japanischen Youth Summit  „Hallo Japan 2016“  teilgenommen und freue mich auf ein tolles „Hallo Deutschland 2017“!“
„Hallo, ich bin Lena, 21 Jahre alt und komme ursprünglich aus Westsachsen. Zur Zeit lebe ich in Oberfranken, wo ich nächstes Jahr meinen Abschluss als Produktdesignerin machen werde. Bei Hallo Japan 2016 durfte ich als Teilnehmer der Umweltgruppe dabei sein und hatte eine superschöne Zeit. Ich freue mich schon darauf, euch kennenzulernen und gemeinsam viele interessante Dinge herauszufinden.“

 

Umwelt (Gruppe D)

Unser Konsum – die Grenzen der anderen? Wie  lokaler Konsum zu globalen Wasserproblemen führt.

Unsere Konsumentscheidungen haben einen direkten Einfluss auf den Zustand der Meere, Flüsse und die Verfügbarkeit der Ressource Wasser auf der Welt. Es ist zu beobachten, wie stetig wachsende Abfallmengen durch unseren sorglosen Umgang mit Verpackungsmaterialien zu einer Verschmutzung der Weltmeere führen. Doch trotz zunehmender Fortschritte in der Klärung von Abwässern in entwickelten Ländern werden in Deutschland weiterhin Gewässer verunreinigt, wie bspw. durch die übermäßige Düngung in der Landwirtschaft. Nicht zuletzt führen auch die Produktion und der Export von Produkten, die sehr viel Wasser bei ihrer Herstellung verbrauchen, zu einer Wasserknappheit in anderen Ländern.

Daher ist ein Umdenken in unserem Handeln und die Entwicklung neuer innovativer Problemlösungsansätze dringend notwendig. Die Umweltgruppe beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie Veränderungen in unseren Konsumgewohnheiten zu einer Lösung der globalen Wasserprobleme beitragen können. Wie können diese Veränderungen aussehen? Welche neuen Ansätze gibt es, um nachhaltiger zu produzieren und bisherigen Schaden einzugrenzen? Welche Folgen hat es, wenn wir nicht versuchen, diese Wasserprobleme zu lösen?

Auf unserer Reise von Hamburg nach Berlin wollen wir diese Fragen beantworten. Hamburg und sein Hafen bieten spannende Einblicke in den Zustand der Meere und zeigen, wie sich der globale Handel auf die globale Wassersituation auswirkt. Dort sind Gespräche mit der Uni Hamburg zum Thema virtuelles Wasser geplant. Auch die Stiftung Lebensraum Elbe wird besucht, um die Auswirkungen des Welthandels auf die Elbe zu diskutieren. Berlin ist mit neuen Trends in lokaler und nachhaltiger Produktion, neuen Konsumgewohnheiten und politischen Initiativen ein Zukunftslabor und veranschaulicht, wie ein neuer Umgang mit der Ressource Wasser zukünftig aussehen könnte.

Gruppenleiter

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„Hallo, ich bin Falk. 2016 habe ich an „Hallo Japan“ teilgenommen und dort in der Umweltgruppe die Müllsituation in Japan untersucht. Mich interessieren sehr die Themen Nachhaltigkeit und Umweltverschmutzung, auch aufgrund meines Studiums in Kommunikationsdesign. Außerdem lebe und arbeite ich als Grafiker in Berlin. Ich freue mich auf euch!“
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„Hallo! Mein Name ist Alexander Hoose und ich komme aus Hanau in der der Nähe von Frankfurt. Ich bin 30 Jahre alt und arbeite als IT- und Management Berater. Ich habe selbst bei Hallo Deutschland 2015 in der Umweltgruppe teilgenommen und freue mich darauf euch alle bei Hallo Deutschland 2017 kennenzulernen.“

 

Gesellschaft (Gruppe E)

Wie das Internet unsere Meinung beeinflusst

Das Internet ist voll mit unzähligen Nachrichten aus aller Welt. Heutzutage sind dort die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung unbegrenzt: Wir folgen Bloggern, “liken” Facebook Seiten mit aktuellen Themen und lesen Nachrichten. Online Journalismus ist gefragt und populär. Auch dank Google bekommen wir jede unserer Fragen in wenigen Sekunden beantwortet. Wir können selbst Inhalte verbreiten und unsere Meinung äußern. Das ist nicht nur in Sachen Meinungsfreiheit und Demokratie wichtig. Doch die Menge an Informationen wird immer größer und auch Falschnachrichten tauchen immer öfter auf. Wie navigieren wir also durch die endlosen Weiten des Internets? Wie können wir geschickt die Informationsflut auf das wichtige und richtige begrenzen? Und vor allem: Inwiefern beeinflusst uns das, was wir lesen und sehen?
 
Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns in der Gruppenarbeit beschäftigen. Um sie beantworten zu können, begeben wir uns zu einigen interessanten Interviews und Diskussionsrunden mit Experten und Meinungsträgern wie Bloggern, Youtubern und Medienkompetenzberatern.
Findet gemeinsam mit uns heraus, welche Rolle das Internet in Deutschland und Japan bei der Meinungsbildung spielt!
 

Gruppenleiter

„Hey! Mein Name ist Pauline, ich bin 22 Jahre alt und studiere zur Zeit Kommunikationswissenschaft und Japanologie in Berlin.
Die DJJG habe ich 2013 durch „Hallo Deutschland“ kennengelernt und auch heute macht es noch genau so viel Spaß wie damals – nur dass ich nun auf organisatorischer Seite dabei bin.
Ich hoffe, dass euch das Programm genau so begeistern wird!“

„Guten Tag allerseits, ich bin Jamaa , 22 Jahre alt und war Teilnehmer bei Hallo-Deutschland 2015 in der Gesellschaftsgruppe. Letztes Jahr durfte ich an Hallo-Japan teilnehmen.
Dieses Jahr bin ich einer der Gruppenleiter bei der Gesellschaftsgruppe. Back to the roots also. Dadurch erlebe ich Hallo-Deutschland 2017 also von einer leicht anderen Perspektive.
Ich freue mich euch kennenzulernen und ich bin mir sicher, wir alle werden eine unvergessliche Zeit erleben. Mata ne!“