Die Themen

Packen wir’s an! Wie wir unser eigenes Glück schaffen.

Was ist “Glück”?
Manche fühlen sich mit anderen Menschen am wohlsten, während andere am glücklichsten sind, wenn sie Zeit für sich alleine verbringen. Wieder andere sehen das größte Glück in der Zeit mit ihrer Familie oder im Erfolg bei der Arbeit.

Davon hat jeder Mensch unterschiedliche Vorstellungen. Wie können wir unter Berücksichtigung der verschiedenen Vorstellungen erreichen, dass jede und jeder glücklich sein kann? Unter diesem Oberthema des 14. Deutsch-Japanischen Youth Summits werden wir uns gemeinsam mit dieser Frage beschäftigen und durch Gruppenarbeit und Besuchen bei verschiedenen Institutionen eine Antwort auf die Frage finden und einen konkreten Plan zur Verwirklichung des eigenen Glücks aufstellen.
In der Hauptrolle des Programms: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst! Habt ihr nicht auch Lust, beim diesjährigen Youth Summit gemeinsam mit anderen jungen Menschen aus Japan und Deutschland über eine positive Zukunftsgestaltung nachzudenken?

Was ist „Hallo Japan 2020“? Hallo Japan ist ein Austauschprogramm, bei dem junge Menschen aus Japan und Deutschland über zehn Tage hinweg gemeinsam den Youth Summit, verschiedene Workshops und kulturelle Aktivitäten erleben können. Beim Hauptteil, dem Youth Summit, werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in fünf Gruppen aufgeteilt und ein bestimmtes Thema erarbeiten. Spannende Vorträge und Diskussionen sind ebenso Teil des Programms wie das hautnahe Erleben von Kultur und regionalen Besonderheiten. Ein Muss für alle, die im Sommer 2020 neue Freunde und eine neue Seite von sich selbst kennenlernen möchten sowie aus japanischer und deutscher Perspektive über die Definition von Glück nachdenken und gemeinsam einen Plan für ihr eigenes Glück entwerfen wollen.

Gesellschaft 

Lasst uns ein Theaterspiel mit einem Team machen, in dem sich alle wohlfühlen können!

Mit was für einem Team arbeitest du gerne zusammen? Während wir ein Theaterstück mit unserer Gruppe durchführen, wollen wir ein Team bilden, in dem alle glücklich sein können. Darauf wollen wir Vorschläge für eine glückliche Gesellschaft erarbeiten.

„Theater“ und „Gesellschaft“ haben gemeinsam, dass Menschen mit unterschiedlichen Denkweisen diskutieren und zusammenarbeiten. Eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen lebt in einer Gesellschaft zusammen. Die Gesellschaft wird von Menschen geschaffen, die in unterschiedlichen Umgebungen, kulturellen Hintergründen und Denkweisen aufgewachsen sind. Ist Theaterproduktion ein Mikrokosmos der Gesellschaft?

In der Gruppenarbeit wird das Thema „was für ein Team macht alle glücklich?“ diskutiert. Wie entscheiden wir uns für unsere Ziele? Wie erreichen wir die Ziele? Wie bemessen wir unseren Beitrag zum Team? Wie läuft die Diskussion? Wie soll ein Anführer eines Teams sein? Gibt es darüber hinaus Unterschiede in der Wahrnehmung von Teams in Japan und Deutschland? Bei diesen Fragen wollen wir ein Team im Hinterkopf haben, das Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen glücklich macht. Lasst uns über das Glück in einem Team nachdenken und durch ein gemeinsames Theaterstück glücklich werden. Zum Schluss wollen wir das Ganze erweitern und den Weg zu einem Team erarbeiten, das eine glückliche Gesellschaft schafft.

Leiterin der Gesellschaftsgruppe: Azusa

Hallo, alle zusammen! Ich bin Azusa Hasegawa und 21 Jahre alt. Ich studiere Philosophie mit Nebenfach Deutsch. Ich interessiere mich für den Unterricht und das Arbeiten in deutschsprachigen Ländern und für die Schweizer Kultur. Ich mag Bruno Ganz, einen Schauspieler aus der Schweiz.
Ich habe angefangen Deutsch zu studieren, weil ich deutschsprachige Musicals in der Originalsprache verstehen wollte. Besonders mag ich das Musical „Elisabeth“. Als ich 2019 als Austauschstudentin für ein halbes Jahr in Hamburg war, war ich im Wiener Schloss Schönbrunn, um eine Aufführung von „Elisabeth“ zu sehen. Ich freue mich darauf – im letzten Jahr an der Uni, bevor ich anfange, in einer Firma zu arbeiten – mit euch über eine glückliche Gesellschaft nachzudenken.

 

 

Kultur

Regionale Küche, ein Genuss für alle? Gute, alte und neue regionale Gerichte

Leckeres Essen macht uns doch alle glücklich, oder? Wie wäre es, wenn wir unsere liebsten Gerichte aus der lokalen Küche weltweit teilen und dadurch Kultur auf kulinarische Weise erfahrbar machen?

In den letzten Jahren gibt es jedoch immer mehr Menschen, die ihre Ernährung aus verschiedenen Gründen einschränken – unter anderem aus religiösen oder gesundheitlichen Gründen oder wegen dem Tierschutz. Wie können wir im Hinblick auf diese diversen Essgewohnheiten mit allen gemeinsam verschiedene Gerichte aus unterschiedlichen Regionen genießen und die Freude am Essen teilen?

Um diese Frage zu beantworten, wollen wir bei der Gruppenarbeit die Zusammenstellung regionaler Gerichte erforschen und herausfinden, inwiefern wir unabhängig von den Einschränkungen gemeinsam diese genießen können. Zum Abschluss möchten wir die neu entwickelten Gerichte gemeinsam kochen und beispielsweise durch selbst gedrehte Videos unsere Ergebnisse verbreiten. Wir werden zudem über Ernährung und alternative Zutaten diskutieren und wie diese in den jeweiligen Ländern beschafft werden können. Das „Hallo Programm“ bietet dabei den idealen Rahmen, da sich hier Menschen verschiedener Kulturen aus Japan und Deutschland treffen.
Lasst uns alle gemeinsam die Freude am Essen mit der Welt teilen!

Leiter der Kulturgruppe: Taiju

Hallo! Ich heiße Taiju Akanuma, bin deutscher Weinkenner und Mitglied der Japanisch-Deutschen Gesellschaft Gunma. Ich bin 1995 in Nagano geboren und habe in Nagoya studiert. Während meines Studiums habe ich ein Jahr an der Uni Würzburg studiert. Hier lernte ich die lokale Küche sowie deutschen Wein besser kennen und wurde zugleich davon bezaubert. Ich freue mich wirklich darauf, mit euch gemeinsam über „Glück durch lokale Küche“ zu sprechen.

 

Politik

„Gesellschaft und unser Glück – anhand sozialer Wohlfahrt über Politik nachdenken“

 Wie viele Chancen habt ihr im Alltag über Politik zu reden oder darüber nachzudenken? Wie lernen, denken und reden die Deutschen, in deren Bildungssystem das Fach politische Bildung verankert ist, über das Thema und wie die Japaner, die kein derartiges Schulfach haben? Habt ihr Lust darauf, offen über Politik zu diskutieren mit dem Fokus auf „soziale Wohlfahrt” als Bindeglied zwischen Glück und Gesellschaft?

Das Wohlfahrtssystem ist eine gesellschaftlich organisierte Unterstützung für Menschen, die im Alltagsleben mit verschiedenen Problemen konfrontiert sind. Damit kann nicht nur den Menschen geholfen werden, die gerade Probleme haben, sondern jedem, der Unterstützung benötigt. Wichtig dafür ist die Fähigkeit, sich sowohl in die Lage anderer hineinzuversetzen als auch unsere eigenen Schwächen zu berücksichtigen. Ist eine solche, von gegenseitiger Hilfe geprägte, Gesellschaft nicht eine angenehme und glückliche für alle?

Welches Wohlfahrtssystem und damit einhergehende Probleme haben Japan und Deutschland? Um langfristig ein System der gegenseitigen Hilfe in der Gesellschaft als Ganzes zu schaffen, möchten wir uns bei der Gruppenarbeit zunächst über unser Wohlfahrtssystem und die Politik, als dessen Gestaltungskraft, austauschen und dann auf dieser Grundlage diskutieren.

Leiterin der Politikgruppe: Megumi

Hallo! Ich studiere im Master Geschichte mit Spezialisierung auf deutsche und japanische Moderne Geschichte. 2018 und 2019 habe ich am Hallo Programm teilgenommen. Das war eine schöne und reichhaltige Erfahrung für mich, weshalb ich beschlossen habe, dieses Jahr als Gruppenleiter mitzumachen. Mich interessieren die japanische Subkultur und Popkultur sowie ihre Geschichte. Ich lese auch sehr gerne Manga, die in der frühen Showa-Zeit, nach dem Zweiten Weltkrieg, spielen. Das erste Mal wurde mein Interesse an Deutschland geweckt, als ich „Cyborg009“ gelesen habe. Für mich sind die Themen „Krieg“ und „Frieden“ des Buches genauso untrennbar miteinander verbunden wie „Wohlfahrt“ und „persönliches Glück“. Ich freue mich darauf mit euch zu diskutieren!

Sport

Lasst uns Sportveranstaltungen planen und durchführen um Menschen  zu verbinden.

Die Rugby-Weltmeisterschaft 2019 gab uns große Emotionen und Mut. Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokio werden vor und nach diesem Programm stattfinden und ganz Japan sowie die ganze Welt anziehen. Sport bringt uns immer Spannung, Spaß und manchmal auch Bedauern. Indem wir Emotionen mit anderen Menschen teilen, können wir uns durch Sport mit anderen verbinden. Mit Sport können wir neue Leute und uns selbst kennenlernen.

Ich denke, dass Sport Menschen verbindet und uns glücklich macht. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit Sport zu beschäftigen, wie z. B. Sport zu machen, dabei zuzusehen, oder andere zu unterstützen. Der gemeinsame Punkt aller Aktivitäten ist, dass wir uns mit Menschen verbinden und glücklich sind. Auf der anderen Seite hängt das Glück auch von der Art und Weise ab, wie wir uns sportlich betätigen. Wie unterscheiden sich diese Sportarten und gibt es einen Unterschied bezüglich der Zufriedenheit der Menschen? In der Gruppe werden wir uns auf Unterschiede im Sport zwischen Deutschland und Japan konzentrieren und diskutieren, welche Art von Sport für unser Glück förderlich ist. Lasst uns auf dieser Grundlage ein Sportprogramm durchführen, das Menschen verbindet und jeden glücklich machen kann.

Leiterin der Sportgruppe: Hinako

Hallo. Ich heiße Hinako. Ich bin jetzt im dritten Jahr an der Uni und komme aus Tokio. Ich habe den dritten Grad in Kendo und eine Qualifizierung zum Biersommelier der zweiten Klasse. Ich sehe mir gern Sport an, vor allem Rugby mag ich besonders. Ich freue mich darauf euch zu kennenzulernen.

 

 

Umwelt

Teilt eure Ideen: Ohne Plastik glücklich leben?

Umweltbewegungen sind weltweit zu einem heißen Thema geworden. Heutzutage passieren auf Grund des Klimawandels in jedem Land Katastrophen. Hierbei ist Japan keine Ausnahme. In unserer Gruppe konzentrieren wir uns auf die Reduzierung von Plastikmüll und denken über Glück nach.

Die Gegend um uns herum ist voller Plastikprodukte. Diese Produkte aus Plastik sind so praktisch, dass ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellbar ist. Allerdings stellt sich die Frage, ob wir wirklich glücklich sind, wenn wir auf ewig Plastik nutzen und wegschmeißen.

Belastung der Erde durch die Massenproduktion und den Massenverbrauch von Plastik zum vorübergehenden Nutzen des Menschen schadet der Umwelt und lebenden Organismen. Zusätzlich wird angenommen, dass sich die derzeitige Belastung der Erde durch Plastik zu unserer eigenen Belastung in der Zukunft umkehren wird.

Verbinden sich in diesem Zusammenhang die Umweltbewegungen, die das Ökosystem schützen wollen, mit unserem eigenen Glück? Hier gibt es eine weitere Frage: Warum reagieren wir nicht auf das Problem, obwohl wir die Ursachen und Folgen kennen? Es ist einfach sich über Medien zu informieren, dass Plastik das Leben von Tieren bedroht und dass die Ansammlung von Mikroplastik negative Auswirkungen im Körper der Menschen hat. Egal wie viel Wissen wir über das Thema haben, wenn niemand bewusst handelt, ändert sich nichts.

Wir werden über Herausforderungen des Plastikmülls in Deutschland und Japan sowie über Unterschiede des Umweltbewusstsein von Japanern und Deutschen diskutieren. Damit wollen wir Ideen sammeln, um Plastikmüll zu reduzieren und gleichzeitig glücklich zu leben.

Leiterin der Umweltgruppe: Atsumi

Hallo, ich heiße Atsumi. Ich studiere zur Zeit Sprache, Gesellschaft und Kultur Deutschlands. Während meines Studiums habe ich ein Auslandsjahr in Bamberg und Tübingen gemacht. Ich werde bald mein Bachelorstudium abschließen und danach den Master anfangen. Ich interessiere mich dafür, wie Kultur und Kunst die Gesellschaft friedvoller und zukunftsfähiger machen kann und fokussiere mich dabei auf die Kulturpolitik in Deutschland.
Mir hat Hallo Deutschland 2019 als Teilnehmerin sehr gefallen und ich freue mich darauf, dieses Jahr wieder viele unterschiedliche Leute kennenzulernen!