Hallo Japan 2018

Im August 2018 begann das Hallo-Japan Programm und der 12. Deutsch – Japanische Youth-Summit in Yokohama.

Bei Hitze und Schwüle war man sehr erleichtert im klimatisierten Hotel anzukommen und voller Spannung und Vorfreude die anderen Teilnehmer kennenzulernen. Nach der Zuteilung der Zimmer wurde das Programm offiziell mit einem Abendessen eröffnet. Da Yokohama für seine chinesische Straße bekannt ist, war das erste Essen nicht im japanischen Stil, sondern im chinesischen aber dafür genauso lecker. Müde von den neuen Eindrücken, den vielen neuen Gesichtern und dem Jet-leg begab man sich dann doch recht bald ins Bett, um seine Kräfte für die kommenden Tage aufzutanken.

Das Thema des Hallo-Japan-Programmes 2018 stand unter dem Motto des technologischen Fortschritts und dem damit zusammenhängenden „Leben in einer Gesellschaft voller Informationen und Vielfalt – was uns verändert und was wir verändern können“. Gleich am ersten Tag durften wir die Erfahrung machen, wie man ohne elektronische Hilfsmittel an einem fremden Ort zurechtkommen kann. Bei einer Stadtrallye durch Yokohama ohne Smartphone, musste man sich ganz altmodisch mit Karten oder durch die Kommunikation mit Einheimischen seinen Weg suchen. Schnell bemerkte man wie sehr es die Sicht auf das Umfeld veränderte und zudem bot es eine super Gelegenheit mit den japanischen sowie deutschen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen und seine sprachlichen Fähigkeiten zu testen.

Nach abschließender Präsentation der Rallye-Ergebnisse ging es zurück ins Hotel zum Abendessen und anschließendem Freizeitprogramm. Einige erkundeten Yokohama andere besuchten das Spielzentrum oder trafen sich auf den Zimmern und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.

Dann war es auch schon soweit die Reise nach Tokyo anzutreten. Genauer gesagt ging es ins National Memorial Youth Center, welches die Woche über unser Zuhause wurde. Dort lernten wir dann auch unsere Arbeitsgruppen kennen. Technologie, Gesellschaft, Kultur, Bildung und Politik waren die fünf Gruppen in denen sich mit den unterschiedlichsten Aspekten der Thematik auseinandergesetzt wurde. Doch zunächst stand der offizielle Empfang in der deutschen Botschaft auf dem Programm, bei dem die Teilnehmer nicht nur herzlich willkommen geheißen wurden, sondern gleich die Gelegenheit bekamen mit ein paar Spielen die Teilnehmer näher kennenzulernen.

Am nächsten Tag ging es dann wirklich für alle mit der Gruppenarbeit los. Vier Tage lang wurde in den fünf Gruppen die unterschiedlichsten Orte erkundet, interessante Gespräche geführt, neue Möglichkeiten entdeckt und diskutiert. Neben der Arbeit erlebte man eine intensive Zusammenarbeit, überwand die Sprachbarriere und verbrachte lange Abende miteinander in denen man Freundschaften schloss und gemeinsam Tokyo erkundete. Und als Highlight natürlich auch die ein oder andere Karaokebar unsicher machte.

Nach den vier Tagen Recherche fehlte es nur noch seine Ergebnisse in Vortragsform zu bringen und zu präsentieren. Wer noch nicht die Woche über am Vortrag gearbeitet hatte, musste jetzt auf Hochtouren laufen, um alles bis zur Deadline fertigzustellen.

Dann war der Tag der Präsentationen auch schon gekommen. Jede Gruppe konnte zeigen, was sie gelernt hatte, was sie erlebt hatten und einen Einblick von ihrer Zeit in Tokyo geben. Das Programm wurde schließlich offiziell mit einem leckeren Essen, einem lachenden und einem weinenden Auge, vielen Fotos, kleinen Geschenken und vor allem guten Erinnerung beendet. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und jeder ließ ihn auf seine Art und Weise ausklingen.

Am letzten Morgen stand dann nur noch die Evaluierung an. Übermüdet aber glücklich war es an der Zeit sich zu verabschieden. Im Gepäck viele neue Erfahrungen, Eindrücke, Kontakte und vor allem Freundschaften